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Ausbildung
für Motorsägenführer durchgeführt
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08.05.1999
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SCHWARZENBRUCK
(DB3) - Der Umgang mit der Motorsäge will nicht nur gelernt sein,
überaus wichtig ist auch regelmäßiges Üben.
Zu diesem
Zweck führte die FF Schwarzenbruck einen Kurs für ihre Motorsägenführer
durch, der nicht nur die Bedienung der Motorsäge, sondern auch die
praktische Anwendung der verschiedenen Schneidetechniken und das taktische
Vorgehen am Beispiel "Verhau" zum Inhalt hatte. Ein geeignetes Übungsterrain
wurde zur Verfügung gestellt, die Teilnehmer (Voraussetzung: ZF/GF,
THL-Lehrgang oder Lehrgang bei einem Forstamt) konnten unter fachkundiger
Anleitung verschiedene Scheidtechniken -vom einfachen Trennschnitt (Bild
1), bis hin zum Stechschnitt- alles ausprobieren. Auch nicht mehr zeitgemäße
Werkzeuge, wie die Zweimann-Säge (Bild 2) kamen zum Einsatz.
Bild 1
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Bild 2
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Ein wichtiger
Aspekt war die Beachtung der UVV. Wie wichtig die vollständige
Schutzkleidung ist, konnte ein Teilnehmer erfahren: kurzzeitig
unaufmerksam, erfaßte die auslaufende Motorsäge die
Hose im Bereich des Oberschenkels (Bild 3), wurde aber durch die
Schutzkleidung (Beinlinge) abrupt gestoppt und verhinderte damit
eine Verletzung. Die Bilder 4-7 zeigen die Wirkung des Füllmaterials
(reißfeste Kevlarfasern), die sich an der Kette verfangen
und verspannen. Dadurch wird die Kette in Sekundenbruchteilen
blockiert.
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(Für
eine bessere Darstellung Bilder anklicken)
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Das abschließende Thema war die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft,
mit Reinigungsarbeiten, Kontrolle der Kette (Schärfe, Tiefenanschlag
usw.) und versorgen mit Betriebsstoffen.
Ein Tip:
Der Umweltschutz wird auch bei Feuerwehren großgeschrieben, ist
aber manchmal mit nicht akzeptablen Nachteilen verbunden. So hat sich
das verwendete Bio-Kettenöl für unseren Gebrauch (lange Stillstandszeiten)
als untauglich erwiesen, da die Kette und Kettenführung zu stark
verklebten und die Motorsägen nicht sofort einsatzbereit waren. Bei
einem häufigen Gebrauch der Sägen (wie bei Wald- und Forstarbeitern
üblich) wird sich die Verharzung in Grenzen halten.
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