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Badeunfall in Großbellhofen |
29.05.1999
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GROSSBELLHOFEN
(DB2) - An einem Baggersee bei Großbellhofen kam es heute zu einem
tödlichen Unfall.
Unfallhergang:
Um ca. 16:00 Uhr ging ein 19 jähriger behinderter Mann zum Baden in einen
der zahlreichen Baggerseen in der Sandgrube Hammerand in Großbellhofen.
Er war mit mehreren Behinderten und Betreuern dort zum Ausflug. Als er
absackte und nicht mehr auftauchte, wurde über Notruf die Polizeiinspektion
Lauf alarmiert.
Alarmierung:
Um 16:14 Uhr wurde für Großbellhofen Alarmstufe 4 ausgelöst.
Folgende Kräfte wurden nach Alarmplan alarmiert:
Einsatzleitung (KBI Fuchs), FF Großbellhofen und zusätzlich die FF Lauf
mit Boot.
Die FF
Schnaittach rückte ebenfalls mit einem Boot zur Einsatzstelle aus, da
sie die Meldung über Funk mitgehört hatte.
Zeitgleich forderte KBI Fuchs das THW Lauf und die Wasserwacht mit Tauchern
nach.
Allgemeine
Lage:
Das Schwierige am Anfang war, daß es in der Sandgrube jede Menge kleinerer
Weiher gibt und am Anfang noch nicht klar war, in welchem die Person
vermißt wurde.
Durch das Befragen von Passanten konnte dann auch der richtige Weiher
ausfindig gemacht werden. Zuerst wurde mit zwei Booten der FF Lauf
und einem Boot der FF Schnaittach und Einreißhaken die "Einstiegsstelle"
grob abgesucht, was aber keinen großen Erfolg versprach, da das Wasser
ziemlich trüb war und das Ufer relativ schnell auf ca. 4 m Wassertiefe
abfiel. |

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dann das vierte Schlauchboot des THW eintraf, wurde dann der Weiher
im Verband der vier Boote abgesucht. Außerdem trafen nach und nach
auch Taucher der Wasserwacht ein, die mit leichtem und schwerem Tauchgerät
die Einstigestelle weiträumig absuchten. |

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Leider konnte die Person erst nach 90 Minuten tot von 2 Tauchern der Wasserwacht
geborgen werden.
Eingesetzte
Kräfte:
FF Großbellhofen mit TSF
FF Schnaittach mit LF8, LF 16, GW, Boot
FF Lauf mit LF 16, RW 2, 2 Booten
FF Heuchling mit LF 8 und 2 Tauchern
THW Lauf mit Boot
BRK mit Wasserrettungswagen und ca. 10 Tauchern
Rettungshubschrauber Christoph 27
Polizei
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