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Grundausbildung
erfolgreich durchgeführt |
10.06.1999
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SCHNAITTACH (DB2) - Am 09.06.99 fand im Gerätehaus
Schnaittach die praktische und theoretische Abschlußprüfung der Truppmannausbildung
Teil 1 statt. Die insgesamt 42 Teilnehmer von 14 Feuerwehren aus dem Dienstbezirk
2 hatten bis zu diesem Zeitpunkt eine umfangreiche Ausbildung hinter sich
gebracht:
Während 14 Terminen mit vielen Unterrichtsstunden
und praktischen Ausbildungsstunden wurde den Teilnehmern das Grundwissen
beigebracht. Die Ausbildung fand dieses Jahr in zwei Gruppen statt. Die
Teilnehmer der Feuerwehren Hüttenbach, Osternohe, Kersbach, Großengsee
und Diepoltsdorf und der WF Faun wurden im Gerätehaus Schnaittach ausgebildet.
Für die Teilnehmer der Feuerwehren Rüblanden, Lauf, Günthersbühl, Simonshofen,
Schönberg, Heuchling, Röthenbach und Schwaig fand die Ausbildung im Gerätehaus
Lauf statt.
Teilnehmerzahlen:
| Feuerwehr |
männlich |
weiblich |
gesamt |
| |
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| Diepoltsdorf |
5 |
- |
5 |
| Günthersbühl |
3 |
2 |
5 |
| Großengsee |
1 |
- |
1 |
| Heuchling |
1 |
- |
1 |
| Hüttenbach |
6 |
- |
6 |
| Kersbach |
1 |
- |
1 |
| Lauf a.d. Pegn. |
6 |
1 |
7 |
| Osternohe |
1 |
- |
1 |
| Röthenbach a.d. Pegn. |
4 |
- |
4 |
| Rüblanden |
3 |
1 |
4 |
| Schönberg |
2 |
- |
2 |
| Schwaig |
- |
1 |
1 |
| Simonshofen |
- |
1 |
1 |
| WF Faun |
3 |
- |
3 |
Rechtliche Grundlagen der Feuerwehr, Gefährliche
Stoffe, Fahrzeug- und Gerätekunde gehörten zu den Unterrichtsthemen. Auch
die Einsatzlehre war ein Schwerpunkt, bei der vor allem die Praxis viel
Abwechslung brachte. In zahlreichen Übungen wurde der sichere und fachlich
richtige Umgang mit dem Gerät geübt.
Am 09.06.1999 war es dann soweit. Die Teilnehmer
mußten in sechs Gruppen ihr erlerntes Wissen und Können unter den Augen
der Prüfer beweisen. Am Beginn wurde das erlernte Wissen beim Ausfüllen
eines Fragebogens geprüft. Hier konnten 50 Punkte erreicht werden.
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Hier die Prüflinge beim Ausfüllen
der Fragebögen
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Danach folgte der praktische Teil, bei dem 100 Punkte vergeben werden
konnten.
Nach dem Vorführen der Knoten ging es an den Aufbau eines Löschangriffes.
In dieser Prüfung wurde vom normalen 3-teiligen Löschangriff, wie er bei
Leistungsprüfungen nach FwDV 4 vorgenommen wird, abgewichen um den Teilnehmer
eine realistischere Situation bieten zu können, was sich später im Feuerwehralltag
an der Einsatzstelle von Vorteil erweisen könnte.
Angenommen wurde folgende Lage:
Brand nach Schweißarbeiten in einer Werkstatt,
eine Person vermißt.
Der Angriffstrupp ging zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr in die Werkstatt,
der Wassertrupp zur Brandbekämpfung in den Umkleideraum vor.
Der Melder wurde hier auch besonders gefordert. Er erhielt den Befehl
die Fahrzeughalle nach der vermißten Person zu durchsuchen. Nach Auffinden
dieser Person durch den Melder und dessen Rückmeldung an den Gruppenführer
wurde der Schlauchtrupp zur Menschenrettung mit Verbandskasten und Krankentrage
in die Fahrzeughalle geschickt.
Um den Teilnehmern bereits bei der Grundausbildung beizubringen, ihre
Augen an der Einsatzstelle offen zu halten, befand sich im Brandbereich
noch ein Schweißgerät. Es wurde hierbei besonders viel Wert auf die sofortige
Rückmeldung des Angriffstrupps gelegt.
Jetzt mußte der Melder noch einen Fragebogen zum Thema Kartenkunde ausfüllen.
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Anlegen des Rettungsknoten am Maschinisten
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Angriffstrupp beim Ausrüsten mit Strahlrohr und Handscheinwerfer
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Schlauchtrupp beim Ankuppeln des 1. C-Schlauches am Verteiler
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Schlauchleitung von der Fahrzeugpumpe zum Verteiler
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Wassertrupp beim Spülen der Überflurhydranten
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Wassertrupp und Schlauchtrupp beim Innenangriff
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Angriffstrupp beim Kühlen der Gasflaschen
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Melder beim Beantworten der Fragen
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Einnehmen der richtigen Sitzposition im Fahrzeug
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Schlauchtrupp beim Ankuppeln eines C-Schlauches
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Nachdem alle ihre Aufgabe bewältigt hatten, meldete sich jeder Trupp beim
Gruppenführer zurück und die Aufräumungsarbeiten konnten beginnen. Am
Fahrzeug zurück, meldete der Maschinist sein Fahrzeug wieder fahrbereit.
Hier wurden den Teilnehmern dann die Fehler mitgeteilt, was man besser
machen könnte und auf was man das nächste mal achten sollte.
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| Anschließende Besprechung der Fehler
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Spätestens zu diesem Zeitpunkt legte sich
bei den Prüflingen die Anspannung. Nach dem Korrigieren der Fragebögen
und dem Auswerten der Bewertungsblätter wurden alle Teilnehmer in den
Unterrichtsraum bestellt.
Kreisbrandinspektor Rainer Fuchs bedankte sich bei allen Schiedsrichtern
und Ausbildern für den enormen Zeitaufwand, sowie bei den Feuerwehren
Lauf und Schnaittach für die Bereitstellung ihrer Fahrzeuge und Räumlichkeiten.
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Kreisbrandinspektor Rainer Fuchs
bei seiner Ansprache...
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.... an die Lehrgangsteilnehmer
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KBI Fuchs sprach zu den Teilnehmern, daß sie
mit der Teilnahme an der Grundausbildung den Grundstein für ihre Feuerwehrlaufbahn
gelegt haben und sprach stolz aus, daß alle Teilnehmer die Prüfung bestanden
haben. Er lobte die Prüflinge, eine hervorragende Leistung vollbracht
zu haben. Im Durchschnitt lag die Punktzahl im theoretischen Teil bei
47 erreichten von 50 erreichbaren Punkten. Diese Leistung zeigte sich
auch im praktischen Teil, wo im Durchschnitt 81 von 100 Punkten erreicht
wurden.
Jeder der Teilnehmer nahm sein Zeugnis stolz entgegen.
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| Auch mehrere Feuerwehrfrauen nahmen
am Lehrgang teil |
Zu erwähnen wäre noch, daß Daniel Wenzel von der FF Diepoltsdorf den Lehrgang
als Bester abschloß.
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| KBI Fuchs und Oberschiedsrichter
KBM Geißler gratulierten Daniel Wenzel zu seinem Erfolg
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Bericht:
KFV Online
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