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NÜRNBERGER LAND - Als Abschluß der diesjährigen Funkausbildung der Hilfsorganisationen im Landkreis Nürnberger Land wurde im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Lauf die Prüfung zum Sprechfunker der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) durchgeführt. Von den 188 Teilnehmern der Feuerwehren des Landkreises Nürnberger Land, des Technischen Hilfswerks OV Lauf und des Arbeiter-Samariterbundes RV Lauf-Altdorf bestanden 173 die Prüfung erfolgreich und werden somit in Kürze ihr Funkzeugnis erhalten.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde die Prüfung in drei Durchgängen abgehalten. Zu Beginn jedes Durchgangs begrüßte RA Gerhard Hertlein, Leiter des Sachgebietes "Brand- und Katastrophenschutz" im Landratsamt Nürnberger Land, die Teilnehmer und überbrachte auch die Grüße des Landrates Helmut Reich. Auch Kreisbrandrat Bernd Pawelke überbrachte seine Grüße. Anstatt Glück wünschte er den Prüflingen jedoch viel Erfolg, denn - so Pawelke - "Feuerwehrleute verlassen sich auf ihr Können und nicht auf das Glück". Schließlich konnte auch der für die Funkausbildung zuständige Kreisfernmeldemeister KBI Erwin Schneider die Kanditaten willkommen heißen. Nachdem er die Prüfungsmodalitäten verlesen und Hinweise zum Ablauf der Prüfung gegeben hatte, fiel der Startschuß zum Beantworten der Testfragen.
Der Funkprüfung ging eine intensive Ausbildung voraus. Bereits im Januar wurden von KBI Schneider die Funkausbilder in den drei Dienstbezirken geschult und auf Neuerungen im Bereich des Funkwesens hingewiesen. Die Ausbilder wiederum veranstalteten in ihrem Zuständigkeitsbereich die Lehrgänge zum Sprechfunker BOS, meist zusammengefasst in Ausbildungsgemeinschaften auf Gemeindeebene. Hierbei wurden den Teilnehmern die theoretischen Kenntnisse des Sprechfunks wie z.B. Wellenausbreitung, Gerätekunde oder die korrekte Abwicklung eines Funkgesprächs vermittelt. Um die erworbenen Kenntnisse auch praktisch zu vertiefen, führten die Ausbilder eine Funkübung durch.
Bei der abschließenden Prüfung zum BOS-Sprechfunker mussten die Kandiaten aus einem Fragebogen mit 32 Fragen zu den verschiedensten Themen aus dem Gebiet der Funkausbildung mindestens 20 Fragen richtig beantworten, um die Funkprüfung zu bestehen. Im Anschluß daran werteten die Kreisbrandmeister die Fragebögen aus. Ergebnis: 173 von 188 Teilnehmern konnten die Funkprüfung erfolgreich abschließen, 13 von ihnen haben sogar mit 0 Fehlern bestanden. Die Zeugnisse werden in den nächsten Wochen vom Landratsamt an die Kommandanten bzw. die Leiter der jeweiligen Hilfsorganisationen übersandt. Ergebnisse (zusammengefasst auf Gemeindeebene): Feuerwehren Dienstbezirk I
Feuerwehren Dienstbezirk II
Feuerwehren Dienstbezirk III
Sonstige Hilfsorganisationen
Gesamter Landkreis
Bericht
und Fotos: KFV Online-Team
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