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Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die Teilnahme. Auf dem Sportplatz der Lebenshilfe in Schönberg können die Jugendlichen unter realistischen Bedingungen die benötigten Handgriffe erlernen und perfektionieren, denn nur die besten 2 Grupen der Landesausscheidung qualifizieren sich für den Bundesausscheid vom 31.08. bis 02.09.2001 in Saarlouis (Saarland), der im Rahmen des 17. Deutschen Jugendfeuerwehrtages stattfindet. Der Wettbewerb setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil (A-Teil) besteht aus der Wasserentnahme von einem Unterfluhydrant oder einem offenen Gewässer und einem darauffolgenden dreiteiligen Löschangriff, wobei hier beim Aufbau der Leitungen Hindernisse überwunden werden müssen. Da alle 2 Jahre die Art der Wasserentnahmestelle gewechselt wird, muß beim diesjährigen Wettbewerb das Löschwasser aus einem offenen Gewässer gefördert werden, die Teilnehmer müssen diese Aufgaben innerhalb von 8 Minuten bewältigen.
Wassertrupp, Schlauchtrupp und Maschinist bauen nach dem Befehl durch den Gruppenführer eine Saugleitung aus 4 Saugschläuchen auf. Währenddessen baut der Angriffstrupp bereits selbständig die erste C-Leitung auf. Hierbei muß bei sämtlichen Tätigkeiten eine 2 Meter hohe und 1,50 m breite Leiterwand überwunden werden. Nach dem Aufbau der Saugleitung wird durch den Wassertrupp und den Schlauchtrupp das 2. C-Rohr vorgenommen. Schlauchtrupp und Wassertrupp müssen hier eine 70 cm hohe Hürde überwinden. Ist das 2. C-Rohr vorgenommen rüstet sich der Schlauchtrupp mit C-Strahlrohr und Handscheinwerfer aus, stellt diese ab und nimmt 2 am Verteiler liegende C-Schläuche, um die Schlauchleitung für das eigene C-Rohr zu verlegen. Hierzu muß jedesmal durch einen 60 cm breiten, 80 cm hohen und 6 m langen Kriechtunnel gearbeitet werden. Nach verlegen der Schlauchleitung nimmt der Trupp Strahlrohr und Handscheinwerfer vor und kuppelt an. Sämtliche C-Leitungen der Trupps bestehen aus 2 Schläuchen, wobei der erste Schlauch ohne Verdrehungen und der zweite als Schlauchreserve verlegt sein muß. Nachdem die Aufgaben der 3 Trupps erfüllt wurden, fordert der Gruppenführer die Trupps auf, am Knotengestell die jeweiligen Knoten vorzunehmen. Beim Beenden dieser Tätigkeit ist die Zeitmessung für den 1. Teil beendet.
Im 2. Teil, dem sogenannten B-Teil, müssen die Jugendlichen einen 400-m-Hindernislauf bewältigen, welcher in 9 Abschnitte unterteilt ist. Vor Beginn des Wettbewerbs haben sich alle Läufer an den Wechselmarkierungen aufzustellen. Läufer 1 läuft nach dem Startzeichen 50 m bis zum Läufer 2 und übergibt diesem den Staffelstab, woraufhin dieser ebenfalls 50 m zum Läufer 3 zurücklegt und diesem den Staffelstab übergibt. Läufer 3 muß einen ausgerollten C-Schlauch einfach rollen und legt diesen an der dafür vorgesehenen Markierung ab, begibt sich zu Läufer 4 und übergibt den Stab. Auf dem Weg zu Läufer 5 muß er ein Laufbrett überlaufen. Nachdem der Staffelstab bei Läufer 5 abgelegt wurde, legt dieser seine Schutzausrüstung komplett ab und läuft zu Läufer 6 um den Staffelstab zu übergeben. Läufer 6 durchläuft seinen Abschnitt und übergibt den Staffelstab an Läufer 7. Dieser durchläuft seiner Bereich, gibt Läufer 8 den Staffelstab und hilft diesem beim Ankuppeln eines C-Rohres und dem darauffolgenden doppelten Ankerstich mit Halbschlag am Strahlrohr. Anschließend läuft er zu Läufer 9 und übergibt diesem den Stab. Läufer 9 muß dann den Leinenbeutel zwischen zwei Stäben hindurch über die Ziellinie werfen und darf dann mit dem Staffelstab die Ziellinie überqueren. Danach wird die Zeit gestopt. Die Zeit für den B-Teil richtet sich nach dem Durchschnittsalter.
An dieser Stelle bleibt uns nur, den beiden Gruppen aus Schönberg und Weigenhofen für ihren Kampf in Ampfing alles Gute zu wünschen. Bericht
und Fotos: KFV Online-Team
Infomaterial: Harald Kraus, FF Schönberg |
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