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HAPPURG (DB1) - Als optimale technische Ausrüstung, die es erlaubt, mit allen Herausforderungen fertig zu werden bezeichnete Bürgermeister Walter Löhner die Neuanschaffung für die Happurger Feuerwehr. In einer Feier, verbunden mit einer kirchlichen Weihe, übergab er den Retungskräften ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 - laut Peter Nespor von der Herstellerfirma derzeit das modernste Gefährt dieser Art im Nürnberger Land.
Die Pfarrer Wolfgang Schiffner und Karl Schmidt erteilten dem Löschgruppenfahrzeug den kirchlichen Segen. Mite dem biblischen Gleichnis vom barmherzigen Samariter verdeutlichten die beiden Geistlichen, dass die beste Ausrüstung ohne den selbstlosen Dienst der Feuerwehrler für Menschen in Not wertlos sei. Walter Löhners besonderer Willkommensgruß hatte einer Abordnung der Happurger Partnerwehr aus Kaltenhof, einem Ortsteil von Dänischenhagen, gegolten. Die "Nordlichter" brachten auch ein Geschenk mit: Bürgermeister Horst Mattig und Wehrführer Klaus Stache überreichten ihren Kameraden 50 Liter Flensburger Bier. Mit einem musikalischen Schmankerl ließ die örtliche Feuerwehrkapelle den offiziellen Teil gekonnt ausklingen: Der nach Dänischenhagen "ausgewanderte" Happurger Helmut Schmidt hatte das Frankenlied und die Schleswig-Holstein-Hymne zu einem Marsch zusammengemixt. Beim diesjährigen doppelten Tag der offenen Tür konnten die Besucher bereits am Samstag das neue Löschfahrzeug der Happurger Wehr bestaunen. Am Abend sorgten die Euro Allrounds für eine tolle Stimmung im Festzelt. Gefeiert wurde mit den Kameraden aus Kaltenhof bis spät in die Nacht. Trotz
des anhaltenden Regens ließen sich die Besucher auch am Sonntag nicht
abhalten, der Feuerwehr einen Besuch abzustatten, um sich über die neue
Technik des Allrad-Fahrzeuges zu informieren.
Gegen Mittag wurden die Gäste der Partnerwehr aus Kaltenhof (Ortsteil von Dänischenhagen) vom Vorstand Leonhard Müller mit dem Versprechen verabschiedet, dass sich auch die Happurger demnächst einmal im hohen Norden sehen lassen werden.
Rechtzeitig
zum Fest wurde von den Feuerwehrlern die Außenfassade samt Schiebetore
renoviert. Neu gestaltet wurde außerdem ein Mehrzweckraum, welcher unter
anderem für die Pflege der Atemschutzgeräte dient. Dies alles war möglich
durch die Eigenleistung der Wehrmänner und die finanzielle Unterstützung
der Gemeinde. Bericht
und Fotos: Thomas Loos, FF Happurg
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