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Einsatzübung
in Rollhofen |
30.09.2001 |
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ROLLHOFEN (DB2)
- Anlässlich der Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren gab es auch
in der Gemeinde Neunkirchen am Sand eine spezielle Übung, heuer unter
Federführung der FFW Rollhofen.
Am 21. September 2001
gegen 19.10 Uhr erfolgte durch die Feuerwache Lauf die Alarmierung der
Wehren aus Rollhofen, Kersbach, Speikern und Neunkirchen am Sand.
Angenommen wurde eine Explosion in einem Sanitärbetrieb in Rollhofen,
bei dieser Übung sollte es insbesondere um die Suche und Rettung
verletzter Arbeiter gehen.
Unter Leitung der beiden Kommandanten der Ortswehr, Gerhard März und Thomas
Humsberger, erfolgte als erstes der Einsatz der Aktiven aus Rollhofen,
die als erste Wehr die Einsatzstelle erreichten.
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Rettung
einer verletzten Person unter schwerem Atemschutz...
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Eine,
unter einem Container eingeklemmte Person wird befreit..
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Deren Aufgabe war
es, Trupps mit Atemschutz auszurüsten und das Betriebsgebäude vorrangig
nach verletzten Personen zu durchsuchen. Darüber hinaus galt es auch,
den speziellen Gefahren des Einsatzobjektes durch Bergung der vorhandenen
Gasflaschen entgegenzuwirken. Unterstützung erhielten die Kameraden nach
deren Eintreffen von der Feuerwehr Neunkirchen, die ebenfalls mit Atemschutz
das Einsatzobjekt durchsuchte.
Innerhalb kurzer Zeit konnten die eingesetzten Kräfte die, teils sehr
gut versteckten, Personen retten und auch die Gasflaschen zur Kühlung
ins Freie verbringen. Im Verlauf der Rettung stellte sich heraus, dass
ein weiterer Arbeiter im Außenbereich der Firma vermisst wird. Durch die
Explosionen wurde er unter einem Container eingeklemmt. Die Rettung erfolgte
mittels des Hebekissens aus dem LF 16/12 der Feuerwehr Neunkirchen, wobei
gemischte Trupps mit Kameraden jeweils aus Neunkirchen und Rollhofen eingesetzt
wurden. Zwei weitere Trupps aus Rollhofen, ebenfalls später unterstützt
von den Kameraden aus Neunkirchen, wurden zusätzlich von Beginn an zum
Außenangriff und Schutz benachbarter Gebäude eingesetzt. Ebenso wichtig
für den reibungslosen Ablauf waren die Feuerwehren aus Speikern und Kersbach,
welche die Wasserversorgung von der Schnaittachbrücke zur Einsatzstelle
sicherstellten. Hier war eine Wasserentnahme aus der Schnaittach aufzubauen,
um die im Erstangriff realisierte Wasserversorgung aus dem nahe gelegenen
Hydrant zu ergänzen. Außerdem musste eine Schlauchleitung über mehrere
hundert Meter bis zur Einsatzstelle verlegt werden.
Nachdem man beim Aufräumen
ebenso tatkräftig zusammenarbeitete, erfolgte eine kurze Schlussbesprechung.
Diese fiel zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten aus.
Bericht
und Fotos: Jürgen Thoma, FF Rollhofen
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