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![]() LEINBURG (DB3) - Am Samstag, 06.10.2001, fand in Leinburg der Jugendprojekttag 2001 statt. 121 Teilnehmer aus 12 Wehren stellten sich dem Wettkampf um diesen Wanderpokal. Die Veranstaltung fand unter dem Motto "Spiel ohne Grenzen" auf dem Gelände des Leinburger Feuerwehrhauses statt. Um 9 Uhr begrüßte Organisator KBM Volkmar Lachmann aus Feucht die teilnehmenden Jugendlichen, deren Betreuer und die Schiedsrichter. Anschließend begrüßte auch Kreisbrandinspektor Fritz Pöllot, zuständig für den Dienstbezirk III, die Anwesenden, und dankte den Jugendlichen für ihr Engagement.
Die 121 Teilnehmer der Wehren aus Altdorf, Burgthann, Feucht, Gersdorf, Leinburg, Ludersheim, Moosbach, Penzenhofen, Rasch, Röthenbach bei Altdorf, Schwarzenbruck und Weißenbrunn mussten nun in acht Gruppen je 11 Prüfungen ablegen. Bei den Prüfungen war im Allgemeinen ein Zeitlimit von 15 Minuten vorgegeben. An dieser Station mussten die Teilnehmer mit Stelzen eine möglichst lange Strecke zurücklegen.
Hier mussten alle Teilnehmer einen Fragebogen ausfüllen. Die sechs besten Ergebnisse wurden gewertet.
Das BRK führte an dieser Station das Anlegen eines Rettungskorsetts (KED-System) vor. Dieses System dient zur sicheren Rettung von Wirbelsäulenverletzten aus Unfallfahrzeugen. Punkte waren hier für die Teilnehmer nicht zu holen.
Hier ging es darum, in 15 Minuten möglichst oft einen Teilnehmer der Gruppe vorschriftsmäßig auf eine Trage zu binden.
Durch blindes Ertasten mussten hier beliebige kleinere Gegenstände erkannt werden. Die Gesamtanzahl wurde gewertet.
Mit einer alten Handzugsäge wurden Scheiben von einem Baumstamm abgesägt. Pro cm ein Punkt.
Hier musste ein B-Schlauch in 15 Minuten möglichst oft aus- und wieder aufgerollt werden.
Nach zwei Umrundungen des Leitkegels musste der Ball ins Ziel geschossen werden. Als Tor wurde gewertet, wenn der Ball unter dem Absperrband hindurchrollte.
An dieser Station kam viel Stimmung auf. Mit zwei wassergefüllten Bechern wurden die Teilnehmer einen Hindernisparcours entlang geschoben. Erst über eine Wippe und dann Slalom durch Leitkegel. Gewertet wurde die angekommene Wassermenge.
An dieser Station kam es nicht auf das Tempo, sondern auf das vorschriftsmäßige Kuppeln der Saugleitung an. Wer keine Fehler machte, bekam die volle Punktzahl.
An dieser Station gab es immer wieder Grund zum Lachen. Vor dem bekannten Zielwandspritzen mit der Kübelspritze musste erste eine Strecke mittels Sackhüpfen überwunden werden, danach ein Eimer mit einem Strahlrohr gefüllt, und die Kübelspritze gefüllt werden. Abschließend wurde wieder zurückgehüpft. ![]() Bevor die letzten Prüfungen stattfanden, wurde um 12 Uhr erstmal eine Stärkung eingenommen. Hierfür wurde extra ein Imbisswagen organisiert, der schmackhafte Grillhähnchen servierte. Um 14 Uhr war die Auswertung abgeschlossen; KBM Lachmann nahm zusammen mit KBI Pöllot die Siegerehrung vor. Insgesamt, so KBM Lachmann, können alle Teilnehmer auf ihre Leistung stolz sein, da das Ergebnis sehr knapp ausfiel. Das beste Ergebnis, und somit den Pokal, gewann die Jugendgruppe aus Ludersheim mit ihrem Jugendwart Norbert Wüst. Die beiden folgenden Plätze erreichten die Wehren aus Burgthann und die Gemeinschaftsgruppe aus Rasch und Gersdorf. Zum Abschluss bedankte sich KBM Volkmar Lachmann noch bei den Schiedsrichtern für ihre Arbeit.
Fotos und Bericht: Ulrich Timm, FF Schwarzenbruck
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