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Kommandantenversammlung
im Dienstbezirk II |
23.11.2001 |
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Tagesordnung:
1) Eröffnung
und Begrüssung
2) Grußworte der Gäste
3.) Bericht des Kreisbrandinspektors
3a) Bericht des Ausbilders für Atemschutz
3b) Bericht des Kreisfernmeldemeisters
3c) Bericht des Jugendbeauftragten
3d) Bericht des Oberschiedsrichters
4) Bekanntgaben des Kreisjugendwartes
5) Bekanntgaben des Kreisbrandrates
6) Verschiedenes
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1) Eröffnung und Begrüssung
| Kreisbrandinspektor
Fuchs eröffnete um 19.30 Uhr die Versammlung und begrüsste Herrn
Dr. Jahn, Hr. Leupold von der Fa. Dupont, den stellvertretenden
Leiter der PI Lauf, Herrn PHK Herzog, Kreisbrandrat Pawelke, sowie
alle anwesenden Kommandanten und deren Stellvertreter. |
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2.) Grußworte
der Gäste
| PHK
Herzog überbrachte die Grüße des 1. PHK Georg Wittmann, hielt eine
kurze Rückschau auf das vergangene, ereignisreiche Jahr und dankte
im Namen der gesamten PI Lauf für die gute und problemlose Zusammenarbeit. |
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| Herr
Dr. Jahn mahnte, dass die körperliche Leistungsfähigkeit der Atemschutzgeräteträger
im laufendem Jahr schlechter geworden ist. Er bat daher die Kommandanten
darauf zu achten, dass diese Personen regelmässig trainieren sollten,
um so die Leistungsfähigkeit wieder steigern zu können. Nach Empfehlungen
des Robert-Koch-Instituts sollten sich Ersthelfer gegen Gelbsucht
impfen lassen. Diese Impfung ist für erwachsene Personen jedoch
nicht kostenfrei, daher sollte bereits in der Jugendgruppe darauf
hingewiesen werden, dass sich die Jugendlichen vor dem Erreichen
des 19. Lebensjahres kostenfrei impfen lassen können. Weiter erinnerte
Dr. Jahn daran, die regelmässigen Impfungen, wie Tetanus, Diphterie
und Kinderlähmung zu überprüfen und ggf. auffrischen zu lassen. |
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| Herr
Leupold von der Fa. Dupont, der Hersteller der Nomax-Faser, gab
Tipps zum Umgang mit dem Material. So sollten Einsatzkleidungsstücke,
wenn diese in einer normalen Waschmaschine gewaschen werden, nochmals
einem bis zwei Spülgängen unterzogen werden, da nur so die Tenside
restlos aus dem Stoff zu bringen sind. Wird dies nicht berücksichtigt,
so nehmen die Tenisde, die sich noch auf den Kleidungsstücken befinden,
dem Wasser die Oberflächenspannung und somit wird die Kleidung wassserdurchlässig.
Wenn man die Einsatzkleidung in einer chemischen Reinigung reinigen
lässt, so sollte man hier auf die Membrane in den Kleidungsstücken
hinweisen. Bedenkenlos können hingegen Flammschutzhuben bei 95°C
gewaschen werden. |
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3.) Bericht des
Kreisbrandinspektors Fuchs
Kreisbrandinspektor
Fuchs entschuldigte den Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen, der
an diesem Abend dienstlich verhindert war und übermittelte dessen Grüße.
KBI Fuchs ging zuerst auf die Personalstärke ein: So leisten derzeit
1.288 Feuerwehrdienstleistende, davon 49 Frauen, aktiven Dienst bei
einer Feuerwehr im Dienstbezirk 2. Dies sind 45, bzw. 3,37% weniger
als im vergangenen Jahr. Mitgliederwerbung wird immer notwendiger, so
Fuchs, da er Weggang in der aktiven Mannschaft nicht mehr durch Übernahme
von Jugendlichen in den aktiven Dienst ausgeglichen werden kann. Im
Laufe des vergangenen Jahres wurde die WF Faun aufgelöst.

Bei der FF Kirchröttenbach
wurde Detlef Hofmann n zum Kommandanten gewählt und übernimmt somit
das Amt von Martin Holzman. Bei der FF Schwaig wurde Markus Steger zum
stellvertretenden Kommandanten gewählt. Fuchs wünschte beiden alles
Gute und eine glückliche Hand in ihrem Amt.
Im laufendem Jahr
wurden bisher 752 Einsätze, das sind 37 mehr als im Vorjahr, gefahren.
Die Einsätze gliedern sich in 144 Brände (82 Kleinbrände, 30 Mittelbrände,
12 Großbrände) und 562 Technische Hilfeleistungen (121 Ölspuren, 87
VU, 2 Flugunfälle, 6 Vermisste Personen und sonstige). Insgesamt haben
die Brandeinsätze um 18% und die THL-Einsätze um 2,74% zugenommen.
Rainer Fuchs berichtete weiter, dass im vergangenen Jahr eine Winterschulung
für Kommandanten, Grundausbildungslehrgänge, ein Atemschutzlehrgang
und Maschinisten-Lehrgänge auf Dienstbezirksebene durchgeführt wurden.
Im laufenden Jahr
erhielt KBI Norbert
Thiel aus dem Dienstbezirk 1 das Steckkreuz. Weiter wurde das Staatliche
Ehrenzeichen in silber für 25jährige aktive Dienstzeit 37 und das goldene
Ehrenzeichen für 40jährige Dienstzeit viermal verliehen.
KBI Fuchs erinnerte
daran, dass die fehlenden Einsatzberichte bei ihm abgegeben werden müssen.
Die Einsatzberichte vom 31.12. müssen spätestens am 5.1.2002 abgegeben
werden, da die Jahresauswertung durchgeführt werden muß. Beim Ausfüllen
der Einsatzberichte ist auf die Eintragung der richtigen Einsatznummer
zu achten! Die G1/G2-Stärkemeldung muß bis spätestens 15.1.2001 abgegeben
werden. Die neuen Kommandanten und Stellvertreter wurden aufgefordert
einen Personalbogen (Downloadbereich)
auszufüllen und diesen ebenfalls an den KBI zu senden.
Bevor Feuerwehrdienstleistende zu Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschule
angemeldet werden, sollte überprüft werden, ob der Teilnehmer die Voraussetzungen
erfüllt. Ebenfalls ist zu beachten, dass neu gewählte Kommandanten die
erforderlichen Lehrgänge innerhalb eines Jahres nachholen müssen, daher
sollte bereits vor der Wahl darauf geschaut werden, ob der Kandidat
innerhalb dieser Frist überhaupt die erforderlichen Lehrgänge besuchen
kann. KBI Fuchs wies weiter daraufhin, dass auch bei Waldbränden die
Einsatzleitung bei der Feuerwehr und nicht bei der Forstverwaltung liegt.
Ebenso sollten die Kommandanten beachten, dass nur der Kreisbrandrat
in Fragen des Vorbeugenden Brandschutz, insbesondere bei Stellungnahmen,
verantwortlich ist.
3a) Bericht des
Ausbilders für Atemschutz KBM Rainer Krug
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Kreisbrandmeister
Rainer Krug berichtete, dass es im Dienstbezirk 2 momentan ca. 300
ausgebildete Atemschutzgeräteträger gibt. Im vergangenen Jahr wurde
ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger in Röthenbach abgehalten.
Die neun Teilnehmer konnten erfolgreich die Prüfung absolvieren.
Der zweite Lehrgang im Herbst musste aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl
abgesagt werden. Die zweite Atemschutzstrecke beim THW steht den
Feuerwehren seit Januar 2001 zur Verfügung und wird durch die Kreisumlage
finanziert. Wenn ein Übungstermin nicht wahrgenommen werden
kann, sollten sich die Feuerwehren vorher bei der jeweiligen Übungsanlage
entschuldigen. Für das kommende Jahr sind 2 Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger
und ein Kurzlehrgang für CSA geplant. Der Bedarf hierfür sollte
formlos bei KBM
Krug gemeldet werden. |
3b)
Bericht des Kreisfernmeldemeisters KBI Schneider
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KBI Schneider
berichtete, dass im März
88 Feuerwehrdienstleistende das Sprechfunkzeugnis ablegen konnten.
Weiter wurden zwei Ausbildungen für künftige Maschinisten für
Löschfahrzeuge abgehalten. Sechs Jugendgruppenausbildungen, bestehend
aus einem theoretischen und einem praktischen Teil wurden bereits
durchgeführt. Weitere Jugendgruppen werden demnächst ausgebildet.
KBI Schneider wies weiter daraufhin, dass Übungsalarme generell
nur von den Nachalarmierungsstellen Altdorf, Hersbruck und Lauf
durchgeführt werden sollen. Im laufendem Jahr fand im Gerätehaus
Lauf ein Treffen der Funksachbearbeiter des Kanals 464 (Lkr. Nürnberger
Land, Tirschenreuth und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) statt.
Die ausgeteilte
Liste mit der Übersicht aller Funkgeräte ist von den Kommandanten
auszufüllen und beim Landratsamt Nürnberger Land abzugeben. Diese
Aufstellung wird jährlich durchgeführt und an die Regierung von
Mittelfranken übermittelt.
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Zu der Thematik
"Integrierte Leitstelle/Notruf 112" fand im November eine
Informationsveranstaltung in Herzogenaurach statt. Eine endgültige Lösung
für den Großraum Nürnberg mit 1,2 Millionen Einwohnern ist momentan
noch nicht genau bekannt. Schneider wies in diesem Zusammenhang daraufhin,
dass bei Neuanschaffungen von 4m-Geräten darauf geachtet werden sollte,
Geräte mit FMS zu kaufen.
Das Treffen der Funkausbilder findet in der 3. oder 4. Septemberwoche
2002 statt, bis dahin wird auch der Ausbildungsleitfaden erscheinen.
Der Landkreis Nürnberger Land wurde hierzu als Testlandkreis ernannt.
Das Sprechfunkzeugnis wird daher bereits wieder nächstes Jahr, entweder
am 16. oder am 23.11.2001 durchgeführt. Die Probealarmierungen für die
Sirenen finden am 23.03., 27.07. und am 26.10.2002 statt. Erwin Schneider
bedankte sich anschließend für die gute Zusammenarbeit.
3c) Bericht des
Jugendbeauftragten Armin Steinbauer
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Jugendbeauftragter
Armin Steinbauer entschuldigte den Kreisjugendwart KBM Barth,
welcher geschäftlich verhindert war und verlas dessen Bekanntgaben.
Alle Jugendfeuerwehren, die noch nicht die Software "ascara-Jugendfeuerwehr"
beschafft haben, sollten diese bis zum 30.11.2001 tun. Bis dahin
läuft auch noch die letzte Sammelaktion, wobei der Eigenanteil
bei nur 40 DM liegt. Aus aktuellem Anlaß wurde nochmals daraufhingewiesen,
dass bei Jugendveranstaltungen ein Rundschreiben an die Eltern
herausgegeben werden sollte, auf welchen der Beginn, das Ende,
der Zweck und der Verantwortliche der Veranstaltung abgedruckt
sind. Dieses Schreiben sollte von den Eltern unterschrieben werden.
Im Dienstbezirk
2 gibt es momentan 27 Jugendfeuerwehren, wobei eine Gruppe aufgrund
Mangel an Jugendlichen im Jahr 2001 keinen Dienstbetrieb wahrnahm.
Zum Jahreswechsel 2000/2001 betrug der Personalstand 261 Jugendliche,
davon 190 männliche und 71 weibliche Jugendliche zwischen 12 und
18 Jahren.
Im vergangenen Jahr nahmen Jugendliche am mehrwöchigen
Grundausbildungslehrgang, sowie an Truppmann-Prüfungen mit
Erfolg teil. An der Landkreis-Kommandantenversammlung
konnte der Jugendgruppe der Feuerwehr Lauf a.d. Pegnitz je eine
Urkunde für den vierten und sechsten Platz beim Wettbewerb für
Natur und Umweltschutz des Landes Bayern der Jugendfeuerwehren
übergeben werden.
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Beim
Landesausscheid der bayerischen Jugendfeuerwehren in Ampfing war
jeweils eine Gruppe aus Schönberg und Weigenhofen am Start. Auch die
Freunde aus Niederösterreich erhielten anläßlich ihres Pfingstzeltlagers
in Gänserndorf Besuch von den Jugendgruppen aus Dehnberg und Heuchling.
Beim bayerischen Jugendleistungsabzeichen,
das dieses Jahr in Großbellhofen stattfand, beteiligte sich die
Feuerwehr Buchholz aus dem Landkreis Hamburg-Harburg. Im vergangenen
Oktober beteiligten sich 7 der 10 Jugendgruppen der Stadt Lauf bereits
zum 10. Mal an der Aktion "Rama
Dama" von Antenne Bayern und reinigten das Stadtgebiet Lauf von
abgelagerten Unrat. Bereits zwei Wochen später wurde der Wissenstest
durchgeführt. 142 Jugendliche konnten den Test erfolgreich absolvieren.
Bedauerlich so Steinbauer, sei es, dass 182 Personen angemeldet, aber
letztendlich nur 142 Jugendliche am Test teilnahmen. Im abgelaufenen
Jahr wurden darüberhinaus fünf Jugendwartsitzungen abgehalten.
Abschließend bedankte sich Steinbauer für die gute Zusammenarbeit.
3d) Bericht des
Oberschiedsrichters KBM Geißler
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KBM Joachim
Geißler begrüßte die Anwesenden und ging zuerst auf die Abnahme
der Leistungsprüfungen ein. So konnten in diesem Jahr 17 Abnahmen
durchgeführt werden, bei denen sich insgesamt 209 Feuerwehrdienstleistende
aus 14 Feuerwehren der Leistungsprüfung unterzogen. Erfreulich
zeigte sich Geißler darüber, dass die Anzahl der Teilnehmer im
Gegensatz zum Vorjahr wieder angestiegen ist. Im weiteren wurden
zwei Jugendleistungsprüfungen mit insgesamt 167 Teilnehmern durchgeführt.
In diesem Zusammenhang bat Geißler darum, die Ausbildung der Jugendlichen
zu intensivieren, da bei 68 Teilnehmern Fehler zu erkennen waren.
Weiter wurde ein Grundausbildungslehrgang
mit 22 Teilnehmern auf Dienstbezirksebene, sowie weitere Grundausbildungslehrgänge,
sowie Truppmann Teil 2 und Truppführerprüfungen bei den jeweiligen
Feuerwehren abgenommen. Bei zwei Maschinistenlehrgängen
in Hüttenbach und Lauf konnten 42 neue Maschinisten für Löschfahrzeuge
ausgebildet werden.
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FwDV
4
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THL
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| Stufe
1 |
32
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15
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| Stufe
2 |
25
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7
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| Stufe
3 |
31
|
27
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| Stufe
4 bzw. 3/1 |
13
|
16
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| Stufe
5 bzw. 3/2 |
18
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-
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| Stufe
6 bzw. 3/3 |
25
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-
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5.) Bericht des Kreisbrandrates
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KBR Pawelke
begrüßte die Anwesenden und verlas einen Brief der Fa. Conradty,
die den Feuerwehren für den erfolgreichen und couragierten Einsatz
beim Brand ihrer Lagerhalle,
dankte.
Nun ging Pawelke auf die Vergabe von Plätzen für Lehrgänge an
den Staatlichen Feuerwehrschulen ein. Für das kommende Jahr
wurde dem Landkreis Nürnberger Land 97 Lehrgänge zugewiesen, wovon
35 auf den Dienstbezirk 2 fallen. Wichtig hierbei ist, dass spätestens
sechs Wochen vor Lehrgangsbeginn der Lehrgang vom jeweiligen Teilnehmer
bestätigt und mittels eines Vordrucks an die Regierung zurückgesendet
werden muß. Geschieht dies nicht, so verfällt dieser Lehrgang.
Damit will man erreichen, dass die Lehrgänge gleichmässiger
und besser ausgenutzt werden, als dies bisher der Fall war.
Der KBR ging
anschließend auf die Problematik von Maul- und Klauenseuche,
BSE, Milzbrand und den Terroranschlägen in den USA ein. Diese
geänderte Bedrohungslage hat auch dafür gesorgt, dass
die Überlegungen im Bereich des Katastrophenschutzes wieder
in Bahnen geraten sind. Eine ganze Reihe von Maßnahmen werden
die Feuerwehren unmittelbar treffen.
Im
Bereich der Bezuschussung wies Pawelke darauf hin, dass evtl.
Gelder von den Kommunen zwei bis drei Jahre vorfinanziert werden
müssen. Hiervon wurden die Bürgermeister bereits unterrichtet.
Pawelke wünschte
den Anwesenden alles erdenklich Gute und bat die Kommandanten,
seine Grüße auch an die Feuerwehrdienstleistenden weiterzuleiten.
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6. Verschiedenes
Bevor KBI Fuchs
die Sitzung beendete, hatten die Anwesenden die Gelegenheit Fragen oder
Anregungen zu stellen. Hier wurde u.a. gefragt, wann das digitale Funknetz
eingeführt wird. KBI Schneider und KBR Pawelke machten deutlich,
dass ein genauer Termin nicht genannt werden kann. Nach dem bisherigen
Stand sollen bis zum Jahr 2006 die Teilnehmer der BOS auf digitalen
Funk umgestellt sein. Schneider wies in diesem Zusammenhang hin, dass
bei dem Pilotprojekt in Aachen nicht optimal auf die Alarmierung von
Sirenen und Meldeempfängern eingegangen wurde.
Aufgrund einer Anfrage,
ob neue UTM-Karten beschafft werden könnten, sagte KBR Pawelke,
dass es angedacht ist, im Jahr 2002 aus Mitteln des Katastrophenschutzes
und Zuwendungen des Landkreises evtl. neue Beschaffungen zu tätigen.
Ein weiterer Punkt
war, ob es nicht möglich sei, die Dienstzeitbeschränkung von
60 Jahren auf 65 Jahren zu erhöhen. KBR Pawelke erläuterte
daraufhin, dass nur 7% der Feuerwehrdienstleistenden im Bereich von
50 - 60 Jahren angesiedelt sind. Somit wäre der Erfolg solch einer
Maßnahme nicht besonders effektiv. Vielmehr sollte man auf aktive
Jugendarbeit setzen.
Bericht und Fotos:
KFV Online-Team |