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SPEIKERN (DB2) - "Rauchentwicklung in einem Recyclingbetrieb in der Industriestraße in Speikern" lautete die Einsatzmeldung, als kurz nach 18 Uhr am Donnerstag Abend, den 12.01.2012 die Sirenen und die Meldeempfänger der Feuerwehrleute aus Speikern, Neunkirchen, Rollhofen, Kersbach und Siegersdorf Alarm schlugen. Schnell war klar, es handelte sich diesmal nicht um eine Übung, sondern um den Ernstfall. Weiß man doch was auf dem Betriebsgelände der Recyclingfirma in Speikern alles lagert: mehrere Container Gewerbemüll und große Mengen an gepressten Altpapier. Den fast zeitgleich eintreffenden Feuerwehren aus Speikern und Neunkirchen stellte sich folgende Lage dar: Aus einem Großcontainer mit Gewerbemüll stieg eine Rauchsäule auf. Anscheinend hatte sich der Müll im Inneren entzündet. Da dieser Container unmittelbar neben einem großen Altpapierlager mit mehreren 1000 Kubikmetern gepressten Material stand, bestand akute Ausbreitungsgefahr, schnelles Handeln war gefragt!
Aufgrund der akuten Ausbreitungsgefahr wurde durch KBR Norbert Thiel die Feuerwehr Lauf mit einem weiteren Löschfahrzeug und der Drehleiter nachalarmiert. Diese musste jedoch nicht mehr eingreifen. Ebenso blieben die Feuerwehren aus Kersbach und Siegersdorf in Bereitschaft und konnten die Einsatzstelle zeitnah wieder verlassen. Neben den Feuerwehren aus Speikern, Neunkirchen, Rollhofen, Kersbach, Siegersdorf und Lauf waren KBR Norbert Thiel, KBI Hans-Joachim Geißler und KBM Friedrich Holfelder, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Die Einsatzleitung übernahm der Speikerner Kommandant Markus Goldhammer.
Der Inhalt des Containers
konnte schnell mit Schaummittel abgedeckt werden. Eine Ausbreitung des
Feuers war erst einmal unterbunden. Bewährt hat sich hierbei die
fest eingebaute Schaummittelzumischung des neuen LF 10/6 aus Neunkirchen.
Dadurch konnte die Löschwirkung entscheidend verbessert werden. Dank der schnellen Reaktion des Mitarbeiters der Firma Merkel, der sofort den Notruf absetzte und sogar noch selbst erste Löschmaßnahmen einleitete und dem entschlossenen Handeln der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde. Die Brandursache bleibt weiterhin ungeklärt.
Fotos: Pegnitz Zeitung, FF Rollhofen |
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